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IIn ein paar Tagen ist Weihnachten. Wenn Sie an den langen Weihnachtsabenden bei Kerzenlicht vor dem warmen Kamin sitzen, überlegen Sie sich vielleicht schon, wo Sie im nächsten Jahr Ihren Urlaub verbringen. Bei diesen Überlegungen kann ich Ihnen evtl. ein bisschen helfen.
Das ist Andalusien, das Land mit den wunderschönen langen Sandstränden, den Palmen und der warmen, freundlichen Sonne
Andalusien, das war in diesem Jahr mein Urlaubsziel, Vergessen Sie jetzt doch einfach den Weihnachtsstress und was sie alles noch bis zum 24. erledigen müssen und begleiten mich für eine knappe 1 Stunde und erleben mit mir gemeinsam Sonne, Meer, Urlaubslaune und viele, viele Sehenswürdigkeiten.
Mein Name ist Ute Lange und ich bin verantwortlich für unsere gemeinsame Reise.
Früh morgens um 7:05 Uhr geht der Flieger ab Hannover, d.h. um 4:00 Uhr Abfahrt von Lübbecke, das ist ganz schön hart, finden Sie nicht auch. Aber die Vorfreude und die Aufregungen auf das was kommt, ein hoffentlich wunderschöner Urlaub, lässt einen diese Härte geduldig ertragen. Es klappt alles hervorragend und irgendwann sitze ich dann endlich im Flugzeug. Jetzt kommt erst mein persönlicher Check: Nasenspray gegen schmerzende Ohren genommen? Ja Augentropfen gegen trockene Augen? Ja Pflegenden Fettstift gegen spröde Lippen? Ja und das notwendige Mineralwasser ist auch griffbereit. So, von mir aus kann es losgehen.
Stunden und 10 Minuten später haben wir 2309 km hinter uns gebracht und befinden uns im Landeanflug auf den Aeropuerto de Jerez de la Frontera in Spanien. Unser Flugkapitän geht recht stürmisch nach unten und muss dann ganz schön auf die Bremse treten. Aber auch das schaffen wir.
Wir sind da!!!!
Die Sonne scheint, es ist ein Bilderbuchwetter. Vor dem Flughafen wartet schon das Taxi auf uns. Ich bin ganz schön müde und während der ca. 45 minütigen Fahrt zum Hotel nach Novo Sancti Petrie fallen mir immer wieder die Augen zu. Aber dann bin ich hellwach, unser Hotel, das Barossa Palace ist wirklich ein Traum. Ich habe Angst aus diesem Traum aufzuwachen. Als erstes setze ich mich auf den riesigen Balkon und schaue auf das Meer, die Wellen kräuseln sich am Strand, die Sonne lässt es glitzern und funkeln, Ich weiß, warum ich wieder nach Spanien gekommen bin, ich wollte die unendliche Weite des Meeres wiedersehen, das Palmenrauschen hören und die warme Sonne fühlen.
Die Region Andalusien ist die südlichste der 17 autonomen Gemeinschaften des Königreiches Spanien. Es wird im Norden begrenzt von der Gebirgskette der Sierra Morena und ihren Ausläufern, die die natürliche Barriere zur Meseta, dem kastilischen Hochland, bilden. Nach Westen hin ist es der Rio Guardiana, der die Grenze zu Portugal ist. Und hier beginnt auch die Costa die Luz, die atlantische Küste Andalusien. Himmel und Meer, Steilküste und ruhiger Sand, Natur und wunderbare Städte, das ist die Costa de Luz, die Küste des Lichts. Sie geht von Ayamonte an der spanisch-portugisichen Grenze bis zur Punta de Tarifa an der Meerenge von Gibralta. Fast 300 km langen Sandstrand findet man hier in den Provinzen Huelva und Cadiz.
Ein Teil dieser Küste, ist die Playa Barossa an der unsere Hotel liegt, es soll die schönste Ecke sein. Ich habe Juan danach gefragt. Er ist Taxifahrer, weiß fast alles, ist mit mir 107 Stufen auf einen Glockenturm geklettert und hat uns auf all unseren Ausflügen begleitet. Das einige Problem, Juan spricht leider nur spanisch. Für mich allerdings doch kein echtes Problem, da ich in der glücklichen Lage bin eine spanisch sprechende Reisebegleitung zu haben. Juan bestätigte sofort, dass die Playa Barossa der schönste Strand hier sei, weil er unter anderem schön flach ins Meer und daher auch für Kinder besonders gut geeignet ist. Dieser Strand ist wirklich einmalig. Jeden Morgen vor dem Frühstück mache ich einen ausgedehnten Spaziergang am Strand. Am besten gefällt es mir, wenn ich noch vor 8.00 Uhr losgehe, dann ist es noch nicht ganz hell, man trifft kaum jemanden und kann die Seele so richtig baumeln lassen. Außerdem kann ich dann meiner Sammelleidenschaft nachgehen, zu dieser Zeit findet man nämlich noch die meisten Muscheln.
Die ersten Tage hier dienen einfach nur der Erholung und natürlich wird die Umgebung erkundet. Wir machen z.B. ein Ausflug nach Chiclana zu dem die Region Novo Sancti Petrie gehört in der unser Hotel liegt. Der Ort selbst hat mir nicht besonders gefallen, aber dort gibt es eine Porzellanmanufaktur mit einem kleinen Puppenmuseum. Sie finden dieses unscheinbare Haus in der Calle Arroyuelo (Kaje Aroijuelo). Es ist nur morgens geöffnet, man zahlt keinen Eintritt und man muss klingeln um eingelassen zu werden. Aber es ist schön! Ich konnte natürlich nicht widerstehen und musste mir eine kleine Puppe kaufen. Den Rückweg haben wir uns sehr bequem gemacht, wir sind mit einem Taxi nach Hause gefahren und dabei haben wir Juan kennegelernt. Auf dem Weg zum Hotel stelle ich fest, dass es außer Novo Sancti Petrie auch Sancti Petrie gibt, Juan weiß natürlich warum: Er erklärt uns, dass Sancti Petrie durch einen bürokratischen Fehler zum "Sterben" veruteilt sei und daher Novo Sancti Petrie entstanden sei.
Es macht unheimlich Spaß an Ruhetagen das Hotel zu erforschen, denn es bietet außer einem gemütlichen Speisesaal mit leider viel zu gutem Essen, eine niedlich Bar, einen Wellnessbereich und vieles, vieles mehr. Auf einem dieser Ausflüge habe ich Ana Rosa Pérez getroffen. Sie ist die stellvertretende Direktorin unseres "Märchenhotels". Dazu muss man wissen, das dieses Hotel tatsächlich von 3 Frauen geführt wird, das fand ich sehr bemerkenswert. Ich habe die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Senora Pérez genutzt. Sie ist wirklich eine echte temperamentvolle Spanierin mit langen schwarzen Haaren, dunklen Augen und super hochhackigen Schuhen, außerdem spricht sie recht gut Deutsch Senore Pérez ist für das Personal zuständig. Geboren ist sie in San Sebastian, aber mit 0 Jahren schon nach Analusien gekommen. Es ist nun ihre Heimat und sie liebt Cadiz und überhaupt Andalusien.
Wie ist es, haben Sie jetzt Lust mich auf meinem ersten Ausflug zu begleiten. Ich möchte mir doch auf jeden Fall einige dieser "weißen Dörfer" ansehen.
Juan wartet pünktlich um 10.00 Uhr vor dem Hotel. Über die A 390 fahren wir bis Medina Sidonia, das ist eines dieser "weißen Dörfer". Die Bezeichnung ist wirklich richtig. Juan hat uns erzählt, dass es früher nur weiße Farbe gab und daher alle Häuser weiß gestrichen wurden und das hat man eben einfach beibehalten.
Fährt man auf solch einen Ort zu, leuchten die vielen weißen Häuser schon von weitem, man hat den Eindruck es sind alles kleine Spielzeughäuser, die an einen Berg geklebt sind.
Besonders sehenswert in Medina Sidonia ist die Iglesia Santa Maria la Mayor, la Coronada, eine der ältesten Kirchen in der Gegend. Gleich hier ist auch der Glockenturm mit den 107 Stufen zu erklimmen. Die Aussicht war wirklich traumhaft, der Muskelkater am nächsten Tag auch, aber nicht nur bei mir, wie ich später erfahren habe ging es Juan nicht viel besser.
Weiter geht es über die A393 bis zum nächsten "Weißen Dorf", Arcos der la Frontera, nach Aussage des Reiseführer eines der schönsten und das ist richtig. 160 m über dem Rio Guadalete "kleben" auch hier halbkreisförmig die weißen Würfelhäuser an der Felswand. Am besten man macht zu Fuß einen Bummel durch die verwinkelten kleinen Gassen der Altstadt. Für Busse ist die Durchfahrt unmöglich, für unser Taxi mit Juan am Steuer, war das kein Problem. Die Außenspiegel links und recht am Auto werden eingeklappt und los geht’s.
Die Route der "weißen Dörfer" führt uns weiter über die A 377 in die Sierra de Grazalema, wirklich eine Bilderbuchlandschaft. Im Hintergrund die aufsteigenden Bergspitzen und vorn in sanften Wellen weite Felder. Hier findet man Baumwollfelder, Olivenheine und dazwischen große Bereiche mit Korkeichen. Das Ziel unseres heutigen Ausflug ist Ronda, eine der ältesten Städte Spaniens.
Beeindruckend ist die 1785 erbaute Plaza de Toros, die zweitälteste Stierkampfarena Spaniens. Setzt man sich einmal auf eine der Zuschauertribünen empfindet man schon eine etwas eigenartige Spannung. Nachdenklich stimmen einen sicherlich auch die Spuren jahrelanger blutiger Kämpfe hier in dieser Arena.
Aber, das ist noch nicht der Höhepunkt des Tages. Der Höhepunkt des heutigen Tages: El Tajo. Der Blick in die Schlucht des Rio Guadalevin, lässt einen erschauern. Das Wort El Tajo bedeutet Einschnitt, und tatsächlich wirkt diese Schlucht wie mit dem Beil in den Fels gehauen. Die Puente Nuevo, eine 70 m lange Brücke, die die Neustadt mit der Altstadt verbindet und gleichzeitig das Wahrzeichen Rondas ist, muss man einfach gesehen haben. Der Reiseführer schreibt dazu: "Der Blick von der Brücke hinab, unter der Schwalben und Krähen hindurch rauschen, raubt einem wahrlich den Atem". Ich kann nur sagen, das ist wirklich war.
Nach solch einem Ausflug brauche ich erst wieder ein paar Tage Erholung. Mittags ist ein kleines Schläfchen auf dem Balkon angesagt und am späten Nachmittag wird im Pool geschwommen, damit das schlechte Gewissen beim guten Abendessen nicht allzu groß ist.
Ich plane aber schon den nächsten Ausflug, dafür studiere ich den Reiseführer und lege die Fahrroute fest. Vielleicht könnte ich ja einiges von Juan´s Vorschlägen mit einplanen, ich habe ihn doch am Ende unseres letzten Ausflugs gefragt, was man sich noch ansehen sollte: Wir werden uns also morgen die Küste hinunter bis Tarifa ansehen. Von Novo Sancti Petri aus fahren wir auf kleinen Straßen teilweise an der Küste entlang bis nach Conil de la Frontera. Hier wohnt Juan und kennt sich daher natürlich besonders gut aus, so fällt die Stadtrundfahrt dann etwas größer aus. Er erklärt uns, dass die Haupteinnahmequelle von Conil der Fischfang ist und dass man daher hier auch besonders gut frischen Fisch essen kann und es gibt auch besonders gute Restaurants.
Unser Weg führt uns weiter durch den Parque Natural Acantilado. Die Olivenbäume die hier wachsen tragen extrem kleinen Früchte. Das aus diesen Oliven gewonnen Öl soll besonders gut, aber auch besonders teuer sein. Besonders teuer, weil der Arbeitsaufwand beim Pflücken genauso groß ist, wie bei den normalen Früchten, der Ertrag aber wesentlich geringen. Als nächstes halten wir am Cabo de Trafalgar. Dieses Kap wurde berühmt durch die Seeschlacht vom 21. Oktober 1805 zwischen der englischen Armada unter Lord Nelson und der französisch-spanischen Flotte unter Villneuve und Gravina.
Weiter geht es bei unserem heutigen Ausflug über die Küstenstraße durch den Pinar de Barbate. Hier säumen großen Pinienwäldern den Straßenrand, sie wurden gepflanzt um dem wandernden Sand aufzuhalten. Auch einen Blick auf die Steilküste Canos de Meca sollte man wagen, es lohnt sich.
Wir folgen dieser landschaftlich wirklich ausgesprochen schön gelegenen Straße weiter durch Barbate, Zahra de los Atunes, an Bolonia vorbei bis Tarifa, dem eigentlichen Ziel unseres heutigen Aufflugs. Tarifa ist die südliches Stadt des europäischen Festlandes. Hier treffen sich Atlantik und Mittelmeer. Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man an der Straße zum Punta Marroqui steht und an der einen Seite den Atlantik und an der anderen Seite das Mittelmeer sieht. Ich finde der Atlantik ist viel blauer, aber, das mag jeder für sich selbst entscheiden, wenn er hier an diesem Punkt steht. Bei klarem Wetter kann man von hier aus die nur 13,4 km weit entfernte afrikanische Küste mit dem marokkanischen Küstengebirge gut erkennen. Vom Hafen Tarifa aus besteht die Möglichkeit mit einer Fähre ins marrokanische Tanger zu fahren.
Unser Weg führt uns aber weiter in Richtung Algeciras. Wir machen Puerto del Cabrito Halt, Cabrito heißt Zicklein. Von hier bietet sich ein großartiger Blick über die Meerenge von Gibralta hinweg bis Afrika. Wer möchte kann der berühmten Felsenhalbinsel Gibralta einen Besuch abstattet. Hier sollte unseres Reise zu Ende sein und wir wollten uns wieder auf den Heimweg machen, aber immer macht Juan nicht das was er soll. Er macht mit uns noch einen kleinen Abstecher nach Vejer de la Frontera. Ich muss zugeben, das war eine gute Idee, denn dieser kleine Ort ist für mich das schönste der "weißen Dörfer". Nähert man sich dem Städtchen von der Küstenstraße her, ist man von seiner herrlichen Lage auf einer Felsenklippe über dem Rio Barbate ganz verzaubert. Dieser Ort mit seinem unverkennbar maurischen Charakter, den schmalen, steilen Gassen, den leuchtend weißen Häusern und den vielen kleinen blumengeschmückten Patios ist einfach sehenswert. Geht man ein Stück auf der alten recht gut erhaltenen Stadtmauer bieten sich einem tolle Ausblicke. Fahren Sie an diesem Ort nicht vorbei.
Das war ein wunderbarer Tag, aber nun lockt doch endgültig das abendliche Buffet. Ach ja, das Essen, es gibt hier soviel leckere Sachen.
Einige Tage bleiben uns noch, so dass wir noch einen Ausflug machen können.
Cadiz sollten wir uns auf jeden Fall noch ansehen. Juan wird benachrichtigt und am nächsten Tag um 10.00 Uhr geht es wieder los. Unser Ausflug soll uns bis nach Sanlúcar de Barrameda führen.
Unseren ersten Halt machen wir selbstverständlich in Cadiz. Einmalig ist die Lage dieser Hafenstadt auf einem aus dem Meer emporragenden Muschelkalkfelsen am Ende einer 9 km langen Landzunge. Es gibt eine wunderbare Altstadt, die allerdings fast ausschließlich nur zu Fuß erkundet werden kann. Selbst unser Fahrkünstler Juan hat da keine Chance. Er hat uns erzählt, dass die Gassen so schmal gebaut wurden, damit keine Sonne hinein kommt und es dadurch wesentlich kühler bleibt. Der neue Teil von Cadiz ist längst nicht so schön. Für die Einheimischen gehört er auch nicht zu Ihrer Stadt. Sie nennen die Einfahrt zur Neustadt: „den kalten Eingang“. Ein Besichtigungsmuss wenn man in Cadiz ist, ist die 1722 erbaute Kathedrale, wirklich toll.
Leider können wir uns nicht noch länger in dieser sehenwerten Stadt aufhalten, da wir noch ein schönes Stückchen Weg bis zu unserem Ziel vor uns haben. Trinken Sie gerne Sherry?. Wenn ja ist Ihnen der Ort Jerez de la Frontera vielleicht bekannt, dort gibt es die besten Sorten dieses Getränks. Durch die Engländer, die 1954 unter Francis Drake Cadiz angriffen, wurde dieses Getränk bekannt. Sie erbeuteten 3.000 Schläuche mit dem „Vino de Xerez. Allerdings das Wort Xerez war für sie ein großes Problem, deshalb machten Sie kurzerhand „Sherry“ daraus. Ich glaube, ich habe doch etwas versäumt, dass ich mir solch ein Bodega nicht angesehen habe.Getrunken habe ich den Sherry aber schon. Sie bekommen ihn in den klassischen Sorten Fino, Amontillado, Olorosa und Cream, also für jeden Geschmack etwas.
Irene Ring, aus Köln angereist, verbrachte Ihren Urlaub im gleichen Hotel wie wir. Sie liebt Pferde, auch für Sie bot Jerez de la Frontera einen ganz besonderen Höhepunkt: „Die königlich andalusische Schule der Reitkunst:
Jerez bietet also für jeden Geschmack etwas ,auch die im Südosten der Stadtbefestigung liegende Alcázar de Jerez ist einen Besuch wert.
Wenn wir unser Ziel aber noch erreichen wollen, wird es nun Zeit weiterzufahren.
Direkt an der Mündung des Guadalaquivir in den Atlantik liegt der Ort Sanlúcar de Barameda, der die Heimat des Manzanilla ist. Das ist ein ganz besonderer Sherry, der nur hier hergestellt wird. Sie sollten ihn unbedingt probieren, er schmeckt ausgezeichnet. Aber passen Sie auf, wenn Sie ihn bestellen, dass man Ihnen nicht einen Kamillentee bringt, denn Manzanilla heißt auch Kamille.
Etwas ganz interessantes, was Sie sicherlich in keinem Reiseführer finden, hat uns Juan noch gezeigt. Es gibt hier riesige Blumenfelder mit den unterschiedlichsten Sorten. Der Verkauf dieser Blumen ist eine große Einnahmequelle von Sunlúcar. Das Interessante aber ist, dass diese Blumen auf einer ehemaligen Müllhalde, die mit Erde aufgefüllt wurde, gezüchtet werden. Das ist vielleicht eine Gute Idee mit Müllbergen umzugehen.
Vielleicht machen Sie noch einen Abstecher nach Chipiona, dort können Sie an der Küste bei Niedrigwasser viele kleine Mauern aus Bruchsteinen sehen, die von den Einheimischen Coralistos , kleine Zäune, genannt werden. Kommt die Flut, werden die Mauern überspült, geht das Wasser wieder zurück, bleiben die Fische hinter diesen Mauern und können nicht ins Meer zurück. So hat man hier früher Fische gefangen.
14 Tage sind schon vorbei, Schade! Die Koffer waren schnell gepackt, noch ein kurzer Gruß zum Meer und wir sitzen schon wieder im Flugzeug und sind auf dem Rückflug. Das Wellenrauschen, der sanfte Wind auf der Haut und die freundliche warme Sonne werden mir fehlen! Ja, der Alltag hat uns ganz schnell wieder, aber wenn ich mir meine Fotos von diesem Urlaub ansehen, fange ich wieder an zu träumen.
Ich habe versucht Ihnen Andalusien und vor allem die Costa de Luz etwas näher zu bringen. Sollten Sie wirklich mal in diese Gegen kommen, machen Sie auf jeden Fall auch noch einen Ausflug ins Landesinnere nach Sevilla. Am besten, Sie lassen sich mit einer Kutsche durch die Stadt fahren, es ist unvergesslich. Wenn Sie in den Weihnachten unter dem Weihnachtsbaum sitzen und den nächsten Urlaub planen, denken Sie mal an diesen wunderbaren Strand, ob das nicht auch etwas für Sie wäre. Vielleicht müssen Sie nicht im Hochsommer sondern können zu der Zeit fahren, zu der Ana Rosa Pérez die Küste des Lichts am schönsten findet: Es ist der September.
Ich würde mich freuen, wenn Ihnen unsere gemeinsame Reise gefallen hat. Vielleicht verreisen wir dann im nächsten Jahr wieder zusammen?
Nun wünsche ich Ihnen aber erst einmal ein schönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und viel Erfolg und Gesundheit für das Neue Jahr. Wenn wir uns dann wieder hören, ist Ausdauer gefragt.
Bis dahin verabschiede ich mich von Ihnen Ihre Ute Lange
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